Deutsche Glücksspielumfrage 2025 zeigt stabile Teilnahmequoten mit Risiken bei jungen Männern
Sam Brooks · Jun 6, 2026

Deutsche Glücksspielumfrage 2025 zeigt stabile Teilnahmequoten mit Risiken bei jungen Männern

Die bundesweite Glücksspielumfrage aus dem Jahr 2025 hat ergeben, dass die Gesamtbeteiligung am Glücksspiel in Deutschland seit 2021 weitgehend stabil geblieben ist, wobei 36,4 Prozent der Befragten in den vorangegangenen zwölf Monaten mindestens eine bezahlte Glücksspielaktivität angegeben haben. Diese Zahlen stammen aus einer umfassenden Erhebung, die Forscher im gesamten Bundesgebiet durchgeführt haben, und sie verdeutlichen, dass trotz regulatorischer Anpassungen die grundlegenden Muster der Teilnahme sich nur geringfügig verändert haben. Experten haben dabei festgestellt, dass die Beteiligung bei Männern mit 40,4 Prozent höher ausfällt als bei Frauen mit 32,4 Prozent, während die Quoten in älteren Altersgruppen ihren Höhepunkt erreichen.
Teilnahmequoten und demografische Muster
Die Studie hat gezeigt, dass die Stabilität der Beteiligung über mehrere Jahre hinweg auf einer breiten Basis von Aktivitäten beruht, die sowohl landbasierte als auch digitale Angebote umfassen. Forscher haben die Daten so ausgewertet, dass klare demografische Unterschiede sichtbar werden, wobei Männer insgesamt häufiger angeben, an bezahltem Glücksspiel teilzunehmen. Diese Unterschiede bleiben über die Erhebungsperioden hinweg konsistent, und Beobachter haben darauf hingewiesen, dass die höheren Raten bei Männern mit einer Kombination aus Online- und Offline-Aktivitäten einhergehen. Die Umfrage hat außerdem ergeben, dass ältere Altersgruppen stärker vertreten sind, während jüngere Gruppen zwar niedrigere Gesamtquoten aufweisen, dafür aber spezifische Risikoprofile zeigen.
Geschlechtsspezifische und altersbezogene Unterschiede
Bei der Analyse nach Geschlecht haben die Ergebnisse deutlich gemacht, dass Männer mit 40,4 Prozent eine spürbar höhere Beteiligungsrate erreichen als Frauen mit 32,4 Prozent. Diese Kluft hat sich seit der letzten vergleichbaren Erhebung nicht wesentlich verändert, und die Forscher haben festgehalten, dass sie in verschiedenen Alterskohorten ähnlich ausfällt. Gleichzeitig erreichen die Teilnahmequoten ihren Peak in den höheren Altersgruppen, wo die Stabilität der Gewohnheiten eine Rolle spielt. Die Studie hat zudem hervorgehoben, dass jüngere Männer trotz insgesamt niedrigerer Quoten ein besonderes Risikopotenzial aufweisen, insbesondere wenn sie mehrere Produkte gleichzeitig nutzen oder Online- mit landbasierten Angeboten kombinieren. Solche Muster haben die Aufmerksamkeit von Beobachtern auf sich gezogen, die diese Gruppen als potenziell vulnerabel einstufen.
Identifizierte Risikogruppen und Verhaltensmuster
Die Umfrage hat anhaltende Risiken bei jüngeren Männern, bei Nutzern mehrerer Produkte sowie bei Personen identifiziert, die Online- und stationäre Glücksspielformen miteinander verbinden. Diese Kombinationen führen laut den erhobenen Daten zu erhöhten Belastungen, und die Forscher haben entsprechende Korrelationen in ihren Auswertungen dokumentiert. Die Studie hat gezeigt, dass solche Verhaltensweisen seit 2021 unverändert präsent bleiben, was auf strukturelle Faktoren hinweist, die über bloße Teilnahmequoten hinausgehen. Beobachter haben darauf hingewiesen, dass die Stabilität der Gesamtbeteiligung diese spezifischen Risikokonstellationen nicht verdeckt, sondern vielmehr in den Fokus rückt.

In Juni 2026 haben Experten die Ergebnisse erneut diskutiert und dabei betont, dass die identifizierten Risikogruppen weiterhin gezielte Aufmerksamkeit erfordern. Die Daten haben gezeigt, dass Personen, die mehrere Glücksspielformen kombinieren, häufiger von problematischen Mustern berichten, während die reine Teilnahmequote stabil bleibt. Solche Erkenntnisse stützen sich auf die detaillierte Auswertung der Erhebung, die sowohl quantitative als auch qualitative Elemente umfasst hat.
Hintergründe der Erhebung und methodische Aspekte
Die nationale Umfrage wurde als umfassende Studie konzipiert, um ein repräsentatives Bild der Glücksspielbeteiligung in Deutschland zu liefern. Forscher haben dabei auf eine Stichprobe zurückgegriffen, die verschiedene Regionen und demografische Gruppen abdeckt, und sie haben die Ergebnisse mit früheren Erhebungen verglichen. Die Stabilität seit 2021 hat sich als robust erwiesen, und die Zahlen von 36,4 Prozent Gesamtbeteiligung dienen als zentraler Referenzpunkt. Die Studie hat außerdem berücksichtigt, wie sich regulatorische Rahmenbedingungen auf die Verhaltensmuster auswirken, ohne dass die Gesamtquote signifikant schwankt.
Auswirkungen auf Präventionsmaßnahmen
Auf Basis der Umfrageergebnisse haben Behörden und Organisationen Anpassungen bei Präventionsstrategien diskutiert, wobei der Fokus auf den identifizierten Risikogruppen liegt. Die Daten haben deutlich gemacht, dass Maßnahmen, die auf junge Männer sowie auf Multi-Produkt-Nutzer abzielen, besonders relevant bleiben. Die Studie hat gezeigt, dass die Kombination von Online- und landbasierten Aktivitäten ein wiederkehrendes Merkmal in den Risikoprofilen darstellt, und entsprechende Hinweise fließen in laufende Programme ein. In diesem Zusammenhang haben Forscher betont, dass die stabile Gesamtbeteiligung Raum für gezielte Interventionen lässt, ohne die breite Teilnahme einzuschränken.
Fazit
Die deutsche Glücksspielumfrage von 2025 hat eine weitgehend stabile Teilnahme von 36,4 Prozent dokumentiert, wobei geschlechtsspezifische und altersbezogene Unterschiede sowie spezifische Risikogruppen klar hervortreten. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass Männer mit 40,4 Prozent höhere Quoten erreichen als Frauen mit 32,4 Prozent und dass ältere Gruppen stärker beteiligt sind, während jüngere Männer bei Multi-Produkt-Nutzung und gemischten Online- und Offline-Aktivitäten besondere Aufmerksamkeit erfordern. Die Erhebung liefert damit eine fundierte Grundlage für weitere Analysen und Maßnahmen im Bereich des Glücksspiels in Deutschland. German Gambling Survey 2025 (findings on participation and risks) bietet zusätzliche Einblicke in die detaillierten Auswertungen.